Kategorie: Allgemein

Stellungnahme zur heutigen Störung der Erreichbarkeit

Durch unangekündigte Wartungsarbeiten unseres Rechenzentrumsbetreibers kam es heute in der Zeit von 09:30 bis 11:00 Uhr zu Störungen der Erreichbarkeit.

Laut Stellungnahme von T-Systems/itenos kam es im Zuge einer routinemäßigen Wartungsarbeit an den USV-Anlagen zum Ausfall einer Stromschiene Hiervon waren zunächst alle nicht redundant ausgelegten Systeme betroffen. Einige Geräte starteten automatisch neu, sobald der Strom wieder verfügbar war, andere mussten manuell wieder hochgefahren werden.

Redundant mit zwei Netzteilen ausgelegte Systeme waren weitgehend nicht betroffen, einige wiesen nach der Umschaltung sporadische Ausfälle auf.

Unsere Techniker waren nach Bekanntwerden des Problems vor Ort und konnten um 11:00 Uhr die Wiederherstellung der Verfügbarkeit fast aller Systeme melden.

Ungeklärt ist nach wie vor, warum wir von der Wartung nicht unterrichtet waren und dadurch unsere Techniker nicht wie üblich vor Ort waren. Hier wird es in Kürze zu einer Aussprache mit dem Betreiber kommen, um sicher zu stellen, dass wir von allen Wartungen informiert sind und diese wenn möglich nachts stattfinden.

Wir bitten Sie, etwaige Ausfälle und Störungen zu entschuldigen.

*klick**klick*

Vor kurzem war es soweit: Auch wir hatten unseren Blog mit den kleinen, bunten Buttons versehen, die sich in den letzten Jahren virenartig im großen, weiten Internetz verbreiten, und seit jeher frohgemut und beständig jede Seite zu der Frage verleiten, ob man sie denn möge.

Welche Konsequenzen ihre pure Anwesenheit hat, wurde kurz danach ein aktuelles Thema.
(Ich verweise hierbei auch auf den sehr informativen Blogeintrag von SB.)

Aufgrund dessen, entschied sich Heise zu einer pragmatischen Lösung, erfand den 2-Click-Button, und stellte ihn (mit ein paar Verzögerungen) als Plug-in zur Verfügung.

Hierbei wird das Like-Utensil durch einen ersten Klick entsichert, bevor es zum Gebrauch seiner selbst genutzt werden kann. Und damit alles noch einfacher ist, hat ein freundlicher Mensch dazu gleich noch ein WordPress-Widget gebaut. Klingt gut, dachte man sich hier, das nehmen wir!

Gesagt, getan, diverse Widgets deaktiviert, installiert, aktiviert, nach der Facebook App-ID gewühlt, kurz getestet – We proudly present:

http.net-Blog jetzt mit 2-Click-Buttons!

Danke Heise, danke H.-Peter Pfeufer :)

 

Don’t be evil – Like http.net

Ja, ja, blog.http.net ist jetzt auch Teil der Weltverschwörung. Mit den Facebook- und Google-Buttons auf unserer Blog-Seite tragen nun auch wir dazu bei, jeden Klick unserer Nutzer quer über den Atlantik in die gierigen Schlünde der Tracking-Konzerne zu schaufeln. Wer Like-Buttons auf seiner Seite platziert, bittet jeden Browser, doch immer mal rasch drüben anzurufen und Bescheid zu sagen. Und die Browser tun das auch (oder surft hier jemand mit Lynx? ;)

Es besteht also allemal Diskussionsbedarf. Wer daran noch zweifelt, führe sich das Papier von Rosendaal zu Gemüte. (Achtung, das Klicken auf den Link könnte getrackt werden ;) Danach kann man sich von der Free Software Foundation einen schönen und garantiert trackfreien Button für seine Homepage geben lassen:

Not f'd — you won't find me on Facebook



Selbstverständlich ist das Tracking eine der wichtigsten Funktionen der Like-Buttons und seiner Freunde, genauso wie diverser Google-Dienstleistungen. Dies sind Werkzeuge, die über den unmittelbaren Nutzen hinaus den Betreibern vielfältige Möglichkeiten eröffnen, Macht über das Internet zu erlangen, Macht im Sinne von Kenntnis des Nutzerverhaltens. Nicht böse, aber Ergebnis einer klugen Analyse der zukünftigen Wirtschaftsräume.

Die wirtschaftlichen und sozialen Implikationen von FB & Co und ihren Werkzeugen gehen natürlich weit darüber hinaus. Niicht nur, dass sich jeder Teilnehmer am Wirtschaftsleben neuerdings Gedanken darüber zu machen hat, wie sich sein Name so googelt und was da so alles zu Tage gefördert werden könnte. Die umfassende Mobilisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche steht offenbar bereits sogar in Zusammenhang mit dramatischen politischen Umwälzungen in anderen Teilen unserer klein gewordenen Welt. Es wird noch lange brauchen, bis man all diese Entwicklungen verstanden haben wird. Tja, und manch einer hierzulande empört sich über die vergleichsweise bieder daherkommende Vorratsdatenspeicherung, der bereitwillig seine gesamte soziale Existenz den undurchsichtigen Organen des USA PATRIOT Act überantwortet, nur weil die bunte Buttons haben davorschalten lassen.

Die Frage ist also jedenfalls schon längst nicht mehr, ob man diese Entwicklungen verhindern kann oder will, sondern wie man damit umgeht. Als Privatnutzer steuere ich einigermaßen restriktiv die Preisgabe von Informationen über mein Nutzerverhalten. Ich behaupte kühn, jederzeit zu wissen, wo ich zu welchem Zweck gerade angemeldet bin und eine grobe Vorstellung von den Informationen zu haben, die mein braver Browser in die Welt funkt. (Wie kühn diese Behauptung jedoch ist, muss ich bei näherem Hinsehen allerdings immer wieder erneut feststellen!) Als Wirtschaftsunternehmen dürfen wir jedoch die Entwicklungen nicht verschlafen und müssen die Chancen nutzen, die sie uns bieten. Und es macht ja auch Spaß, und ja, wir möchten natürlich gemocht werden und möchten auch erfahren, dass man uns mag und was man an uns mag, na klar. Es gilt: don’t be evil – be smart 8-)

Wer viel fragt, bekommt viel Antwort…

Der Plan war von bestechender Einfachheit: Mittels einiger Fragen ermitteln wir die Wünsche unserer Partner und gießen aus dem Ergebnis ein Konzept für die mittelfristige Weiterentwicklung bei http.net. Dann kam es – natürlich – etwas komplexer…

Sehr erfreut waren wir zunächst von der starken Resonanz, die wir praktisch umgehend bekamen: 174 Teilnehmer, von denen 139 die Umfrage komplett beantwortet haben – das sind mehr als 10 Prozent der Partner von http.net, wow! Ebenso gefreut haben wir uns über die guten Zensuren, die wir auf die Fragen “Wie benoten Sie die persönliche Ansprache durch…” bekommen haben.

Etwas überrascht hat uns, dass sich mehr als zwei Drittel unserer Partner zu den Systemhäusern und ähnlichen Spezialanbietern zählen. Hier hat sich unser Kundenspektrum seit der letzten Umfrage gehörig geändert.

Dann aber wurde es richtig interessant für uns: Kritische Stimmen zum Partnersystem und Partnerweb wie “…ist noch sehr neunziger…” und “…wegwerfen und neu schreiben…” hatten wir schon befürchtet, Sätze wie “…die alte Oberfläche war besser…” oder “…die Webfunktionalitaet ist für mich gut und umfangreich genug…” eher weniger.

Mit großer Spannung hatten wir auch das Ergebnis des Fragenkomplexes “Social Media” erwartet. Auch hier ein überraschend heterogenes Bild von “…pfeife ich auf das Social Media…” über “…unbearbeitetes Thema – wir freuen uns ueber Hinweise/Ratschlaege…” bis hin zu “…wir werden facebook und xing Nutzung aktiv anbieten…” Aha!

Was haben wir nun aus dem breit gefächerten Spektrum der Antworten gelernt? Ich denke “Bleibt alles anders”, wie Herbert Grönemeyer gesungen hat, trifft es gut. Wir müssen kräftig anpacken und sind auch schon ordentlich dabei. Seit dem 1. August ist unser Backordertool online, auch unsere neue DNS-API mit transparentem Handling ist fertig. Das Partnerweb wird momentan überarbeitet, parallel dazu mittelfristig ein neues, ergonomisches und damit zeitgemäßes Partnerweb entwickelt. Dabei wird http.net durch Entwickler aus den Schwesterfirmen unterstützt.

Domains und Hosting bleiben unser Kerngeschäft und damit das wichtigste Thema. Das Domainportfolio wird weiter ausgebaut und wir werden wieder Windows-Webserver anbieten.

Als http.nette stehen wir für kompetenten und vor allen Dingen persönlichen Support. Hierzu wird der Support verstärkt und Einstellungsgespräche für die Administration geführt. Wir wollen noch besser mit unseren Partnern ins Gespräch kommen. Bis wir gelernt haben, über welche Kanäle das am besten funktioniert, freuen wir uns über regen Besuch auf unserem Blog, Facebook und Twitter. LinkedIn werden wir uns genau anschauen und Google+ im Auge behalten. Und auch das traurigerweise sang- und klanglos eingeschlafene Projekt eines Marktplatzes für http.net-Partner wird momentan heiß bei uns diskutiert. Wie ist Eure Meinung dazu

fragt sich
der swopp

P.S. Hier geht es zum ungeschminkten Ergebnis der Umfrage
P.P.S. Könnte sich bitte der Partner bei uns melden, der in “Space Tourism” macht? Wir würden gern einen Betriebsausflug buchen!

„Schreiben Sie?“ – Oder: Der Horror vor dem leeren Bildschirm

Vor einiger Zeit hatte ich ein angeregtes Gespräch bei Tisch, Thema: Social Media, Web 2.0, angrenzende Biotope und wie das Ganze zum Nutzen und Frommen einer glücklichen Kundenbeziehung genutzt werden kann. Und als ich so das schönste Gedankenkonstrukt entfalte und in meiner Begeisterung auch noch den Begriff „Blog“ in die Runde werfe, kommt die simple Frage: „Schreiben Sie?“ …
Das war der ultimative ManStopper für mich. In der Tat, ich „schreibe“ tatsächlich nicht wirklich gerne. Jetzt zu sagen, bei http.net stünde ich ja eh, was das Schreiben betrifft, nur im Schatten zweier begnadeter Kolleginnen, würde zu kurz greifen. Ich doziere gerne; vor allem vor großem Publikum (böse Zungen nennen es auch schwadronieren). Aber schriftliche Ausarbeitungen waren mir von jeher ein Gräuel, egal ob in Schule, Ausbildung oder an diversen Arbeitsplätzen.

Gestern nun stand wieder das Thema http.net-Blog und dessen nächste Themen auf der Agenda und ich war unvorsichtig genug zu fragen: „Wer schreibt’s?“ „Na immer der, der so dumm ist, zu fragen!“ war die mit süffisantem Lächeln vorgebrachte Antwort. Damit hatte ich den Blog an der Backe und mit dem festen Vorsatz am nächsten Tag den großartigsten Blog aller Zeiten zu schreiben, ging ich zu Bett…

…um gegen 2 Uhr aufzuwachen, den Kopf voller Ideen, was ich alles bloggen könnte, nein müsste! Aufstehen, Computer starten, Kaffee machen waren eins… tja – und dann grinste mich der leere Bildschirm höhnisch an: „Komm doch, gib’s mir!“ Hm, erstmal Hintergrund schaffen, WinAmp installieren, wollte ich immer schon mal gemacht haben, mehr Kaffee machen, ähm jetzt was schreiben… aber was? All die guten Ideen wie fort geweht, mein Hirn war einfach leer gefegt. Klar – mit Musik geht alles besser, also erst einmal eine passende Playlist zusammenstellen, sehr schön, so wird’s gehen, Kopfhörer auf, jetzt aber sowas von bloggen! … ??? … Kann es sein? Wird es draußen schon hell? Och nö! Hm, Tante Wiki an-, ähm aufrufen:

„Schreibblockade“

Stark, Douglas Adams hatte eine, Dostojewski auch. Ich bin also in guter Gesellschaft. Und Abhilfe? Da gibt es etliche Tipps, aber der hier hat mir am besten gefallen „ …schreiben wie einem der Schnabel gewachsen ist…“ Na dann mal los und siehe da, das tut nicht nur nicht weh, sondern fühlt sich sogar ganz gut an. Was steht da noch? „ …viel schreiben, tägliche Erlebnisse festhalten…“ Na dann, macht Euch frisch liebe Kollegen und Partner, ich schwadroniere jetzt in Schwarz-Weiß ;-)

Und vielleicht finde ich schlußendlich ja sogar Gnade vor meinen beiden gestrengen Kolleginnen

hofft
der swopp