Kategorie: Providerhumor

Denic fährt das Internet runter ;)

Viele Internetuser haben es heute festgestellt, die DNS-Auflösung bei .de-Domains funktionierte vorübergehend nur unzuverlässig.

Wem das nichts sagt: Domains mit der Endung .de konnten kurzfristig nicht aufgerufen werden, da einige für die .de-Zone zuständigen Nameserver, die Domainnamen in IP-Adressen umwandeln, nicht ordnungsgemäß funktionierten.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen; unter Denic Mitgliedern wurde bereits gewitzelt: “Heute bei der #denic: ‘Klaus, machst Du mal das Internet aus?’ ‘Jo, erledigt’” :D

Da die Nameserver a-z.nic.de heißen, hat man bei tagesschau.de aus der telefonisch erteilten Auskunft geschlossen, dass “demnach alle deutschen Internetadressen zwischen den Buchstaben “E” und “O” …” betroffen seien. Komisch nur, das tagesschau.de selbst kurzfristig auch nicht erreichbar war :D

Aber nun ist alles gut, das Internet wurde inzwischen wieder hochgefahren ;)

Domain noch handgemacht?

Wer glaubt, mit der Einführung des Internet und der Vergabe von TLDs an jedes Land, sei es auch noch so klein, sei nun endlich die ganze Welt digitalisiert und die letzten weißen Flecken auf der virtuellen Landkarte beseitigt, hat noch nie einen Blick in dieses kleine Land in Ostafrika geworfen, das die schöne TLD .er besitzt: Eritrea.

Einer Kundenanfrage folgend haben wir uns da mal auf die Suche gemacht.

Als Auskenner in Sachen Domainregistrierung guckt man natürlich als erstes nach der Registry, im allgemeinen NIC genannt, und versucht mal nic.er im Browser aufzurufen.

Da kommt dann erstmal … gar nichts, bzw. “Server nicht gefunden”.

Aber man kann sich ja einer bekannten Suchmaschine bedienen und findet dann z.B. so etwas:

http://www.afridns.org/er/tld_er.txt

Sehr schön dann auch auf http://www.punchdown.org/rvb/email/index.html

“Currently email is available in Eritrea, but full Internet access is not. Basic Internet access will probably be available in Eritrea at the end of 1999.”

Man ist nicht sicher, ob sich da seither viel geändert hat. :-D

Zugegeben, man findet dann noch ein paar andere Seiten, insbesondere von Providern, die zunächst .er-Domains in ihrem Portfolio zu haben scheinen. Versucht man allerdings, eine Domain zu registrieren, endet man aber regelmäßig in einer Sackgasse.

Vielleicht werden wir doch einfach mal Zerai anschreiben, der macht die Domains wahrscheinlich noch selbst ;)

Tatort Rechenzentrum

09.04.10 12:00 Uhr: WIEDER EIN KABELDIEBSTAHL IN BERLIN! In der vergangenen Nacht wurde von den Überwachungskameras im Rechenzentrum des besten Berliner Internet Service Providers festgehalten, wie ein unmaskierter Mann, ca. 38 Jahre alt, groß, nicht mehr so dick, sich an der vor Ort vorgehaltenen Kaltgerätekabel-Kabeltruhe zu schaffen machte. Es gelang ihm, eines der hochwertigen Kaltgerätekabel aus der ungesicherten Kaltgerätekabel-Kabeltruhe zu entwenden und für seine Zwecke zu missbrauchen! Das geschädigte Unternehmen hat der Presse gegenüber geäußert, dass es bei Identifizierung des Täters von einer Strafanzeige absehen und dem Täter die Kosten für die Wiederbeschaffung des entwendeten Kaltgerätekabel-Kabelmaterials in Rechnung stellen wird.
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Kommentar des geschädigten Unternehmens:
“Wir danken dem Übermittler dieser BlitzNews-Meldung, dessen Identität mit dem Täter vermutet wird. Zum Dank für seine Mitwirkung bei der damit ermöglichten raschen Aufklärung der Tat werden wir keine Berechnung der Hardware vornehmen.”

Domain aufgesperrt

Domains sind ja interessante … – ja, was sind sie eigentlich? Sind sie Dinge? Oder Wesenheiten? Immateriell, doch auf jeden Fall Güter, wenn man bedenkt, dass für den Verkauf einer Domain mitunter 6-stellige Beträge fließen.

Doch bei unseren österreichischen Nachbarn bemerkt man doch noch einen erfrischend bodenständigen Bezug. Dort kann man nämlich eine zur Kündigung vorgemerkte Domain wiederbeleben, indem man sie wieder aufsperrt.

Ich sehe es vor mir, wie der große Schüssel sich quietschend im Schloss dreht… :-D