Schlagwort: Landrush

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Backordern ist eine sportliche Angelegenheit. Es läuft ungefähr so:

Jede Nacht holen wir uns von der Registry die Liste mit den Domains ab, die 5 Tage später freigegeben werden. Das sind jeden Tag so an die 80.000 Namen, von denen 99.99% vollkommen uninteressant sind (adultentertainermedicals.com, …). Ein paar wenige schöne Namen sind aber oft dabei, so etwa verteilt wie die vierblättrigen Kleeblätter auf einer Kuhwiese.

Unser neuer Suchagent (powered by: EM) bietet die Möglichkeit, auf einen bestimmten Namen zu warten oder sich über freiwerdende Namen, die einem gegebenen Muster entsprechen, täglich informieren zu lassen. Jedenfalls, sobald die Domains in unserer Datenbank stehen, können sie bestellt werden.

Am Stichtag um 2 Uhr PM EST fängt die Registry an, die Domains freizugeben. Das zieht sich so 2 Stunden hin und es kommt darauf an, derjenige zu sein, der in genau der Millisekunde einen Auftrag für die Domain sendet, in der sie frei wird. In diesem weltweiten Bonbonregen treten jeden Tag Hunderte von Registraren an, Grabber und Snapper, die Giganten der Branche und neuerdings auch ein ambitionierter Berliner Provider.

Also, hier sind schon Ellenbogen gefragt. Unser Client läuft momentan in 4 Instanzen auf 2 Servern mit jeweils 5 bis 10 Threads, je nach Auftragsmenge. Jeder Thread öffnet in dem relevanten Zeitfenster eine persistente TCP-Session und sendet für die bestellten Domains 3 bis 4 REG-Aufträge pro Sekunde ab, bis entweder die Domain registriert oder die Zeit um ist. In der Praxis ist damit insgesamt ein durchschnittliches Intervall von ca. 20-30 Aufträgen pro Sekunde zu erreichen. Die Aufgabe ist nicht völlig trivial, da die Registry mehrere Pools unterschiedlicher Priorität mit jeweils einer begrenzten Anzahl paralleler Connections zur Verfügung stellt, von denen ein Teil für den Normalbetrieb garantiert sein muss.

Meistens klappt’s auch, aber leider nicht immer. Testläufe haben etwa eine Erfolgsquote von gefühlt 80% bei einigermaßen interessanten Namen ergeben. Statistische Aussagen dieser Art sind jedoch so schwierig wie die Frage nach dem Wert eines Domainnamens. Das ist also ein schönes Hobby, und den Programmierern kann endlich nicht mehr nachgesagt werden, zu wenig Sport zu treiben… ;)

.co-Domains jetzt auch bei http.net im Angebot

  • .co Global Sunrise noch bis 10.06.2010
  • freie Vergabe ab 20. Juli 2010
  • Third-Level .co-Domains ab sofort verfügbar

.co ist die ccTLD für Kolumbien. Die .co Endung besitzt einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Sie kann sowohl als Domainendung für “company”, “corporation” oder “commercial” genutzt werden.

Markeninhaber haben nun die Möglichkeit, bis zum 10. Juni 2010 an der Global Sunrise teilzunehmen, bevor die freie Vergabe beginnt.

Vom 21. Juni bis zum 13. Juli 2010 findet der Landrush, die bevorzugte Registrierung zu erhöhten Kosten, statt. Werden Domains hier mehrfach bestellt, werden diese in einer Auktion versteigert.

Ab 20. Juli 2010 können .co Domains dann regulär nach dem “First-Come-First-Served”-Prinzip registriert werden.

http.net Kunden bieten wir nun an, zu bevorzugten Konditionen an der Global Sunrise und dem Landrush teilzunehmen.

Third-Level-.co Domains können bereits jetzt registriert werden.

Folgende Third-Level-Domains sind verfügbar:

com.co (beispiel.com.co)
net.co (beispiel.net.co)
nom.co (beispiel.nom.co)

Die Registrierung der Third-Level-.co Domains unterliegt keinen Restriktionen, d.h. jeder hat die Möglichkeit, Third-Level-.co Domains zu registrieren.